Der Kurs „Sicherheitszeichen und ihre Bedeutung“ vermittelt grundlegendes und gleichzeitig praxisnahes Wissen rund um den korrekten Umgang mit Sicherheitskennzeichnungen im Betrieb. Er richtet sich an Mitarbeitende aller Branchen, ganz gleich ob Produktionsmitarbeitende, Verwaltungskräfte, neue Teammitglieder oder langjährige Fachkräfte.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, Sicherheitszeichen richtig zu erkennen, zu verstehen und im Arbeitsalltag sicher darauf zu reagieren. Dabei werden nicht nur die verschiedenen Arten von Sicherheitszeichen erklärt, sondern auch ihre Bedeutung im rechtlichen Kontext, ihre korrekte Anbringung und ihr praktischer Einsatz im Arbeitsumfeld.
Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sie sowohl den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden als auch konkrete Handlungssicherheit vermitteln. Alle Themen sind anschaulich aufbereitet und so strukturiert, dass sie leicht verständlich und direkt im beruflichen Alltag umsetzbar sind.
Warum ist dieser Kurs so wichtig?
Sicherheitszeichen sind ein fester Bestandteil jedes funktionierenden Arbeitsschutzkonzepts – doch ihre Wirkung entfalten sie nur, wenn sie korrekt verstanden und beachtet werden. In vielen Betrieben fehlt es jedoch an systematischer Schulung oder es wird davon ausgegangen, dass „die Zeichen schon bekannt sind“. Genau hier setzt unser Kurs an.
Er vermittelt nicht nur das nötige Grundlagenwissen, sondern sensibilisiert die Teilnehmenden für typische Gefahrenquellen, alltägliche Fehlinterpretationen und organisatorische Mängel. Denn nur wer weiß, was ein Zeichen konkret bedeutet und welches Verhalten daraus folgt, kann im Ernstfall richtig handeln und Unfälle vermeiden.
Der Kurs hilft Unternehmen dabei, ihrer gesetzlichen Unterweisungspflicht nachzukommen, das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeitenden zu stärken und die eigene Rechtssicherheit deutlich zu erhöhen – einfach, verständlich und rechtlich fundiert.
Sicherheitszeichen sind ein zentraler Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes. Sie dienen dazu, Mitarbeitende, Besucher und externe Dienstleister schnell und eindeutig über Gefahren, Verbote, Schutzmaßnahmen sowie Flucht- und Rettungswege zu informieren. Diese visuelle Kommunikation ist entscheidend, um Unfälle zu verhindern, Risiken zu minimieren und im Ernstfall lebenswichtige Orientierung zu bieten.
Ob in der Werkhalle, im Labor, auf der Baustelle oder im Büro – Sicherheitszeichen zeigen auf den ersten Blick, was erlaubt ist, was verboten ist und wo besondere Vorsicht geboten ist. Dabei funktionieren sie sprachunabhängig, klar und standardisiert – und genau das macht sie im Arbeitsalltag so unverzichtbar.
📌 Sie verhindern Arbeitsunfälle, indem sie frühzeitig auf Risiken hinweisen.
📌 Sie zeigen Gefahrenbereiche oder notwendige Schutzmaßnahmen klar und verständlich an.
📌 Sie sorgen für eine sprachunabhängige Kommunikation – ideal in multikulturellen Betrieben.
📌 Sie sind gesetzlich vorgeschrieben und Bestandteil jeder Gefährdungsbeurteilung.
In Deutschland – wie auch in vielen anderen Ländern – ist die Verwendung von Sicherheitszeichen in Unternehmen gesetzlich geregelt. Sie gehören zu den Pflichten des Arbeitgebers nach dem Arbeitsschutzgesetz und werden durch technische Normen wie die ASR A1.3 und die ISO 7010 konkretisiert. Wer im Betrieb arbeitet, muss die Bedeutung dieser Zeichen kennen, korrekt interpretieren und entsprechend handeln.
Ein weiterer Vorteil: Sicherheitszeichen sind international genormt. Das bedeutet, sie sind auch für Menschen verständlich, die eine andere Sprache sprechen – ein großer Vorteil in Betrieben mit Saisonkräften, Leiharbeitern oder Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund.
Sicherheitszeichen begegnen uns übrigens nicht nur am Arbeitsplatz. Auch an Flughäfen, Bahnhöfen, in Einkaufszentren oder öffentlichen Einrichtungen sind sie allgegenwärtig. Wer ihre Bedeutung kennt, bewegt sich sicherer – im Job und im Alltag.
💡 Tipp: In unserem Kurs lernen Ihre Mitarbeitenden, warum Sicherheitszeichen so wichtig sind, wie sie wirken und wie man sie im Alltag korrekt anwendet – eine wertvolle Grundlage für mehr Sicherheit im Betrieb.
📌 Gesetze und Normen schreiben den Einsatz von Sicherheitszeichen vor
📌 Unternehmen haften für falsche, fehlende oder unklare Kennzeichnung
📌 Verantwortung liegt beim Arbeitgeber – unterstützt durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit
Sicherheitszeichen sind nicht nur empfehlenswert – sie sind in Deutschland und Europa gesetzlich vorgeschrieben. Ihr Ziel ist es, Mitarbeiter, Kunden, Besucher und externe Dienstleister vor Unfällen zu schützen und in Gefahrensituationen Orientierung zu geben. Die rechtlichen Grundlagen für den Einsatz dieser Kennzeichnungen sind eindeutig – und für jedes Unternehmen bindend. In unserem neuen Kursmodul „Rechtliche Grundlagen und Vorschriften“ lernen Teilnehmende genau, welche Gesetze gelten, welche Normen einzuhalten sind und wer im Betrieb dafür verantwortlich ist.
✅ § 12 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Mitarbeitenden über Sicherheit und Gesundheitsschutz zu unterweisen. Sicherheitskennzeichnungen sind ein fester Bestandteil dieser Unterweisungen – ohne sie kann keine effektive Gefährdungsbeurteilung oder Schutzmaßnahme erfolgen.
✅ Technische Regeln für Arbeitsstätten – ASR A1.3
Diese Regel definiert, wo, wie und welche Sicherheitszeichen in Arbeitsstätten angebracht werden müssen. Sie enthält konkrete Vorgaben zur Gestaltung, Größe, Platzierung und Sichtbarkeit der Kennzeichnungen. Besonders wichtig: Die ASR A1.3 basiert auf der internationalen Norm ISO 7010 – das garantiert einheitliche Symbole, die überall verstanden werden.
✅ DGUV Vorschriften und Regeln
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt verbindliche Vorschriften zur Unfallverhütung heraus. Unternehmen müssen diese Vorgaben umsetzen – auch im Hinblick auf die Kennzeichnung von Gefahrstellen, Fluchtwegen und Erste-Hilfe-Einrichtungen.
✅ ISO 7010 / DIN EN ISO 7010
Diese Norm legt die Gestaltung und Bedeutung von Sicherheitszeichen international einheitlich fest. So stellen Unternehmen sicher, dass auch Mitarbeitende ohne deutsche Sprachkenntnisse die Zeichen schnell verstehen – ein wichtiger Aspekt in multikulturellen Betrieben.
🧑💼 Der Arbeitgeber
trägt die Hauptverantwortung für die Sicherheitskennzeichnung
muss Schilder beschaffen, korrekt anbringen und regelmäßig kontrollieren
haftet bei Unfällen oder Mängeln durch fehlende oder fehlerhafte Beschilderung
🦺 Sicherheitsfachkräfte und Beauftragte
prüfen regelmäßig, ob alle Sicherheitszeichen vorhanden, sichtbar und aktuell sind
unterstützen bei der Auswahl geeigneter Kennzeichnungen
sorgen für die Einhaltung der technischen und rechtlichen Vorgaben
👷♂️ Die Mitarbeitenden
müssen Sicherheitszeichen kennen, verstehen und beachten
sind verpflichtet, auf beschädigte, fehlende oder unklare Kennzeichnungen hinzuweisen
tragen durch verantwortungsvolles Verhalten zur Sicherheit im Unternehmen bei
❌ Bußgelder durch Arbeitsschutzbehörden
❌ Verletzung der Arbeitgeberpflichten nach dem Arbeitsschutzgesetz
❌ Haftung bei Arbeitsunfällen mit Personen- oder Sachschäden
❌ Gefährdung von Menschenleben durch unzureichende Orientierung im Notfall
Deshalb ist es für jedes Unternehmen unerlässlich, Sicherheitskennzeichnung ernst zu nehmen und gesetzeskonform umzusetzen. Unser Kurs zeigt Schritt für Schritt, wie Sie dabei rechtlich auf der sicheren Seite bleiben – und gleichzeitig die Sicherheit im Betrieb deutlich erhöhen.
💡 Tipp: Unser Kurs zeigt Ihnen genau, welche gesetzlichen Vorgaben gelten, wer im Unternehmen wofür verantwortlich ist – und wie Sie Sicherheitskennzeichnung rechtssicher und praxisnah umsetzen.
📌 Sicherheitszeichen lassen sich in sieben Hauptkategorien einteilen
📌 Jede Kategorie hat eine eigene Form, Farbe und Funktion
📌 Unser Kurs vermittelt die Unterschiede und zeigt praxisnahe Einsatzbeispiele
Sicherheitszeichen sind nicht gleich Sicherheitszeichen – es gibt verschiedene Arten, die sich in Form, Farbe und Bedeutung unterscheiden. Damit die Zeichen ihre volle Wirkung entfalten können, müssen Mitarbeitende wissen, was ein Symbol aussagt und wie sie sich in der jeweiligen Situation zu verhalten haben.
Im Modul „Arten von Sicherheitszeichen“ unseres Kurses lernen die Teilnehmenden alle wichtigen Kennzeichnungsarten kennen – von Warnzeichen über Gebote bis hin zu Brandschutz- und Rettungsschildern. Ziel ist es, im Arbeitsalltag schnell, sicher und korrekt auf die jeweilige Situation reagieren zu können.
Sicherheitspiktogramme sind grafische Symbole ohne Text, die international verständlich sind. Sie basieren auf der Norm ISO 7010 und werden in allen Ländern des europäischen Wirtschaftsraums eingesetzt.
Sie sind:
✔ einfach gestaltet
✔ farblich eindeutig
✔ schnell erfassbar
Beispiel: Das Piktogramm „Schutzbrille tragen“ zeigt eine stilisierte Person mit Schutzbrille auf blauem Hintergrund – klar, eindeutig, sprachunabhängig.
Gefahrstoffsymbole kennzeichnen gefährliche Substanzen nach der internationalen GHS/CLP-Verordnung. Sie müssen auf allen Gebinden und Lagerbehältern angebracht sein.
Wichtige Symbole sind:
🔥 Flamme: entzündbar
☠️ Totenkopf: giftig
🧪 Ätzwirkung: ätzend
💥 Explosion: explosiv
Diese Symbole geben klare Hinweise zur Handhabung, Lagerung und notwendigen Schutzmaßnahmen – unverzichtbar im Labor, Lager oder Produktionsbereich.
Verbotszeichen untersagen bestimmte Handlungen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen. Sie sind rot umrandet, mit weißem Hintergrund und schwarzem Piktogramm sowie einem roten Diagonalbalken.
Typische Beispiele:
🚭 Rauchen verboten
🚷 Zutritt für Unbefugte verboten
🥤 Essen und Trinken verboten
Solche Schilder sind besonders wichtig in Chemielaboren, Lagern mit Gefahrstoffen oder hygienesensiblen Bereichen.
Gebotszeichen geben klare Anweisungen, welche Schutzmaßnahmen zu befolgen sind. Sie sind rund, blau und zeigen weiße Piktogramme.
Beispiele:
🪖 Schutzhelm tragen
🧤 Handschutz benutzen
🎧 Gehörschutz erforderlich
Diese Zeichen sind dort angebracht, wo bestimmte Ausrüstung verpflichtend ist – z. B. auf Baustellen, in Werkhallen oder bei Maschinen.
Warnzeichen weisen auf potenzielle Gefahrenquellen hin. Sie sind dreieckig, gelb mit schwarzem Rand und zeigen ein zentrales Symbol.
Beispiele:
⚡ Warnung vor elektrischer Spannung
☣️ Warnung vor biologischer Gefahr
🧊 Rutschgefahr
Ziel ist es, Mitarbeitende frühzeitig aufmerksam zu machen – damit sie aufmerksam, vorsichtig und vorbereitet handeln.
Rettungsschilder sind grün mit weißem Symbol und kennzeichnen:
✔ Fluchtwege
✔ Notausgänge
✔ Erste-Hilfe-Einrichtungen
Beispiele:
🟢 Notausgang
🟢 Erste-Hilfe-Kasten
🟢 Notruftelefon
Im Ernstfall entscheiden Sekunden – deshalb müssen diese Zeichen gut sichtbar und intuitiv verständlich sein.
Brandschutzkennzeichnungen sind rot mit weißen Symbolen und markieren:
🔥 Feuerlöscher
🔔 Brandmelder
🚿 Löschschlauch
Sie helfen, schnell auf Brände zu reagieren und sind entscheidend für die Sicherheit – besonders in Produktions- und Lagerbereichen.
💡 Tipp: Unser Kurs erklärt anschaulich, welche Sicherheitszeichen es gibt, wie sie aussehen, wo sie eingesetzt werden – und wie Mitarbeitende sich je nach Kennzeichnung korrekt verhalten. Ein Muss für mehr Sicherheit im Arbeitsalltag.
📌 Sicherheitszeichen müssen normgerecht, sichtbar und dauerhaft angebracht sein
📌 Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A1.3) regeln Position und Gestaltung
📌 Unser Kurs zeigt, worauf es bei Platzierung, Größe und Kontrolle wirklich ankommt
Sicherheitszeichen können nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie an der richtigen Stelle, in der richtigen Höhe und im richtigen Zustand angebracht sind. Ein Schild, das verdeckt, zu klein oder schlecht beleuchtet ist, kann im Ernstfall lebenswichtige Sekunden kosten. Deshalb gelten für die Platzierung und Sichtbarkeit von Sicherheitskennzeichnungen klare Vorgaben – insbesondere in Bereichen mit hohem Gefährdungspotenzial.
Im Kursmodul „Anbringung und Sichtbarkeit von Sicherheitszeichen“ lernen Ihre Mitarbeitenden, wo, wie und warum Sicherheitszeichen angebracht werden müssen – und wie man erkennt, ob sie ihren Zweck erfüllen.
Die ASR A1.3 sowie die DGUV-Vorschriften schreiben vor, in welchen Bereichen Sicherheitskennzeichnungen erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem:
🔧 Gefahrenschwerpunkte:
Maschinen mit Quetsch- oder Schnittgefahr
Chemikalienlager mit explosionsfähigen Stoffen
Elektrische Anlagen mit Hochspannungsgefahr
🚪 Flucht- und Rettungswege:
Türen, Gänge und Notausgänge
Sammelstellen im Freien
Wege zu Erste-Hilfe-Einrichtungen
🏗 Arbeitsplätze mit speziellen Schutzanforderungen:
Produktionsbereiche mit Lärmbelastung
Baustellen mit Absturzgefahr
Labore mit Pflicht zur Schutzausrüstung
✅ Höhe und Blickfeld:
Zeichen sollten sich in Augenhöhe oder leicht darüber befinden und nicht durch Maschinen, Regale oder Türen verdeckt sein.
✅ Größe und Abstand:
Je nach Entfernung, aus der das Schild gelesen werden muss, muss die Größe angepasst werden. In Hallen oder an Fluchtwegen sind größere Formate Pflicht.
✅ Beleuchtung und Nachleuchtfähigkeit:
In schlecht beleuchteten Bereichen oder bei Stromausfall muss das Zeichen weiterhin gut erkennbar sein – z. B. durch nachleuchtende Materialien oder Sicherheitsbeleuchtung.
✅ Witterungsbeständigkeit:
Im Außenbereich müssen die Schilder witterungsfest und UV-beständig sein, damit sie nicht verblassen oder unleserlich werden.
Sicherheitszeichen unterliegen der regelmäßigen Überprüfung. Dabei gilt:
🔍 Sind alle Zeichen noch gut sichtbar und lesbar?
🔍 Wurden neue Gefahrenbereiche geschaffen, die zusätzliche Kennzeichnung erfordern?
🔍 Sind Schilder beschädigt, verblichen oder verdeckt?
Alle Sicherheitskennzeichnungen müssen sofort ersetzt oder nachgerüstet werden, wenn sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen – auch das ist Teil der betrieblichen Fürsorgepflicht.
💡 Tipp: In unserem Kurs erfahren Ihre Mitarbeitenden praxisnah, wie Sicherheitszeichen richtig platziert und kontrolliert werden – inklusive Beispielen für typische Fehlerquellen und Hinweise zur Dokumentation.c
📌 Sicherheitszeichen sind nur dann wirksam, wenn sie richtig beachtet werden
📌 Praxiswissen hilft, Zeichen zu erkennen, korrekt zu interpretieren und entsprechend zu handeln
📌 Unser Kurs vermittelt konkrete Handlungsempfehlungen und zeigt typische Alltagssituationen auf
Sicherheitskennzeichnungen sind mehr als nur Pflicht – sie sind konkrete Handlungsanweisungen für den Arbeitsalltag. Doch in der Praxis werden sie häufig übersehen, ignoriert oder falsch interpretiert. Dabei können gerade kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben: Ein zugestellter Fluchtweg, ein nicht getragener Gehörschutz oder ein übersehenes Verbotsschild kann die Sicherheit im gesamten Betrieb gefährden.
In unserem Kursmodul „Sicherheitszeichen in der Praxis“ lernen Teilnehmende, wie sie sich im Arbeitsalltag richtig verhalten, was bei bestimmten Zeichen zu tun ist – und wie sie mit typischen Problemen umgehen, etwa verdeckten, beschädigten oder fehlenden Schildern.
🔍 Sichtbarkeit:
Ein Schild, das durch ein Regal, eine Palette oder ein Fahrzeug verdeckt ist, verliert seinen Zweck. Auch verblasste oder verschmutzte Schilder müssen sofort gemeldet werden.
🔍 Eindeutigkeit:
Zeichen müssen klar und verständlich sein. Falls es mehrere Hinweise an einem Ort gibt, darf dies nicht zur Verwirrung führen.
🔍 Aktualität:
Veränderungen im Betrieb – z. B. neue Maschinen, neue Gefahrstoffe oder Umbaumaßnahmen – machen oft neue oder geänderte Kennzeichnungen erforderlich.
🔍 Rückmeldung:
Wer feststellt, dass ein Sicherheitszeichen fehlt, beschädigt ist oder unverständlich wirkt, sollte dies sofort an den Sicherheitsbeauftragten oder die Führungskraft melden.
💡 Sicherheitszeichen geben klare Anweisungen – Mitarbeitende müssen darauf nicht nur achten, sondern auch handeln. Hier einige Praxisbeispiele:
🚷 Verbotszeichen beachten:
Ein Lagerbereich ist mit „Zutritt verboten“-Schild gekennzeichnet. Wer dort dennoch ohne Freigabe hineinläuft, verstößt gegen Sicherheitsvorschriften – auch wenn „nur kurz“ etwas geholt wird.
🪖 Gebote befolgen:
In der Fertigung ist „Schutzhelm tragen“ vorgeschrieben. Auch wenn der Weg nur durch die Halle führt, gilt: Helm aufsetzen – ohne Ausnahme.
⚡ Warnzeichen ernst nehmen:
Bei Maschinen mit dem Schild „Vorsicht elektrische Spannung“ dürfen nur unterwiesene Personen tätig werden. Neugier oder Nachlässigkeit kann hier schnell lebensgefährlich werden.
🚪 Flucht- und Rettungswege freihalten:
Paletten oder Kartons dürfen nie vor Notausgängen oder Fluchtwegschildern abgestellt werden. Die Kennzeichnung ist nur dann wirksam, wenn sie frei und sofort nutzbar ist.
🔥 Brandschutzzeichen respektieren:
Ein Feuerlöscher, dessen Hinweisschild verdeckt ist, nützt im Brandfall wenig. Die Zugänglichkeit muss immer gewährleistet sein.
✅ Tägliche Aufmerksamkeit:
Achten Sie beim Betreten von Arbeitsbereichen immer auf die vorhandenen Kennzeichnungen – vor allem bei wechselnden Einsatzorten oder im Außendienst.
✅ Unterweisung neuer Kollegen:
Neue Mitarbeitende sollten beim Onboarding gezielt auf Sicherheitszeichen und deren Bedeutung hingewiesen werden.
✅ Fragen stellen:
Wer ein Schild nicht versteht, sollte sofort nachfragen – besser eine kurze Rückfrage als ein riskantes Fehlverhalten.
✅ Verantwortung übernehmen:
Sicherheitszeichen gelten für alle – wer sie ignoriert, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch seine Kolleginnen und Kollegen.
💡 Tipp: Unser Kurs zeigt anhand realer Beispiele, wie Sicherheitszeichen im Alltag korrekt umgesetzt werden – inklusive typischer Fehlerquellen, anschaulicher Fallbeispiele und interaktiver Übungseinheiten für nachhaltiges Lernen.
Sicherheitszeichen sind mehr als nur Pflicht – sie sind ein zentrales Instrument zur Vermeidung von Unfällen und zur Sicherstellung eines funktionierenden Arbeitsschutzes. Nur wer die Bedeutung der Zeichen kennt, weiß, wie er sich im Ernstfall richtig verhält – und trägt damit aktiv zur Sicherheit im Unternehmen bei.
Unser neuer Online-Kurs „Sicherheitszeichen und ihre Bedeutung“ vermittelt kompakt, verständlich und praxisnahalle Inhalte, die für einen sicheren Arbeitsalltag notwendig sind:
✔ Gesetzliche Grundlagen und Pflichten
✔ Unterschiedliche Zeichenarten und ihre Bedeutung
✔ Richtiges Verhalten im Alltag
✔ Praktische Beispiele und Fehlervermeidung
✔ Tipps für Sichtbarkeit, Platzierung und Kontrolle
💡 Ideal für neue Mitarbeitende, Auffrischungsschulungen oder Unterweisungen gemäß § 12 ArbSchG.
Schützen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeitenden – und sorgen Sie vor.
👉 Mit unserem Kurs bleiben Sie rechtssicher, effizient und gut organisiert.