Neuer Videokurs: UVV Unterweisung Firmenwagen – Fahrerunterweisung nach DGUV Vorschrift 70

Neuer Videokurs: UVV Unterweisung Firmenwagen – Fahrerunterweisung nach DGUV Vorschrift 70

Einblick in die Kursinhalte:

Der Kurs „UVV Unterweisung Firmenwagen – Fahrerunterweisung nach DGUV Vorschrift 70“ von top elearning zeigt, welche Pflichten und Sicherheitsregeln gelten, wenn Beschäftigte ein betrieblich genutztes Fahrzeug führen. Denn Firmenfahrten sind nicht nur „normale“ Fahrten im Straßenverkehr, sondern Teil der Arbeit – mit klaren Anforderungen an Verantwortung, Sorgfalt und rechtssicheres Verhalten.

Im Kurs lernen Teilnehmende, welche rechtlichen Vorgaben Unternehmen und Fahrer beachten müssen und wie sich Risiken im Fahralltag systematisch reduzieren lassen. Der Fokus liegt auf praxisnahen Abläufen: von der persönlichen Fahrtauglichkeit über die Fahrzeugkontrolle bis hin zu richtigem Handeln bei besonderen Bedingungen, Pannen oder Unfällen.

So unterstützt die Unterweisung dabei, Unfälle zu vermeiden, Mängel frühzeitig zu erkennen und Firmenfahrzeuge dauerhaft sicher einzusetzen – im Sinne von Arbeitsschutz, Unfallverhütung und einem verlässlichen Betriebsablauf.

Warum ist dieser Kurs so wichtig?

✅ Er unterstützt Unternehmen dabei, Unterweisungspflichten zu erfüllen und Verantwortlichkeiten klar zu regeln.
🛡️ Er senkt das Unfall- und Ausfallrisiko, weil typische Gefahren wie Ablenkung, Müdigkeit oder Zeitdruck gezielt behandelt werden.
🚗 Er stärkt sicheres Verhalten im Fahralltag – inklusive Fahrzeugcheck, Ladungssicherung sowie korrektem Handeln bei Panne oder Unfall.

Die Unterweisung lässt sich digital durchführen und damit einheitlich, zeitsparend und nachvollziehbar in den Arbeitsalltag integrieren – inklusive regelmäßiger Wiederholung zur nachhaltigen Sensibilisierung.

1 Grundlagen und rechtliche Vorgaben

In diesem Kursthema erfahren Sie, warum das Fahren eines Firmenwagens nicht nur dem normalen Straßenverkehrsrecht unterliegt, sondern immer auch im Kontext des Arbeitsschutzes betrachtet werden muss. Der Kurs macht deutlich: Sobald Fahrten dienstlich erfolgen, greifen zusätzlich Unfallverhütungsvorschriften und arbeitsschutzrechtliche Anforderungen. Ziel der Unterweisung ist es, Unfälle zu vermeiden, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und die sichere, verantwortungsvolle Nutzung von Firmenfahrzeugen im Arbeitsalltag zu verankern.

Vermittelt wird dabei vor allem, welche Pflichten auf Arbeitgeberseite bestehen. Sie lernen, dass der Arbeitgeber verantwortlich ist, Beschäftigte ausreichend und angemessen zu unterweisen und nur geeignete Personen für Fahrten einzusetzen. Außerdem wird erläutert, dass die Unterweisung während der Arbeitszeit stattfinden muss und sich an den konkreten Gefährdungen der Tätigkeit orientieren soll. Als zentrale Grundlage wird § 12 Arbeitsschutzgesetz benannt. Ergänzend zeigt der Kurs die Vorgaben der DGUV Vorschrift 1, nach der Unterweisungen bei Bedarf zu wiederholen sind – mindestens jedoch einmal jährlich.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verantwortung der Fahrer. Der Kurs verdeutlicht, dass Beschäftigte ebenfalls verpflichtet sind, im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer zu sorgen. Für die Praxis bedeutet das: betriebliche Anweisungen beachten, Regeln einhalten, Gefahren ernst nehmen und Mängel konsequent melden. Als wichtigste Regelwerke werden das Arbeitsschutzgesetz, die DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ und die DGUV Vorschrift 70 „Fahrzeuge“ genannt. Gleichzeitig wird klar herausgestellt, dass die Unterweisung keine einmalige Formalität ist, sondern vor Tätigkeitsbeginn, bei Veränderungen und regelmäßig wiederholt werden muss, damit sicheres Verhalten dauerhaft präsent bleibt.

2 Voraussetzungen für das Führen von Firmenfahrzeugen

In diesem Abschnitt lernen Sie, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, bevor ein Firmenfahrzeug überhaupt genutzt werden darf. Der Kurs stellt klar heraus, dass eine gültige Fahrerlaubnis für die jeweilige Fahrzeugart zwingend ist. Im betrieblichen Alltag ist das mehr als eine Formalität: Ohne passende Fahrerlaubnisklasse wird das Fahren pflichtwidrig – mit Risiken für den Fahrer, andere Verkehrsteilnehmer und das Unternehmen. Entsprechend wird vermittelt, warum Unternehmen hier genau hinsehen müssen und warum Fahrer die eigene Berechtigung stets ernst nehmen sollten.

Darüber hinaus zeigt dieses Kursthema, dass zur sicheren Fahrt nicht nur ein Führerschein gehört, sondern auch die persönliche Fahrtauglichkeit. Teilnehmende erfahren, welche körperlichen und geistigen Einschränkungen das sichere Führen beeinträchtigen können – etwa Krankheit, Schmerzen, Schwindel, starke Müdigkeit, Erschöpfung oder eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf Alkohol, Drogen und Medikamenten: Der Kurs erklärt, dass Fahrten unter Einfluss grundsätzlich tabu sind und dass auch vermeintlich „alltägliche“ Medikamente die Reaktionsfähigkeit oder Wahrnehmung verändern können.

Worauf kommt es laut Kurs vor Fahrtantritt besonders an?

🪪 Gültige Fahrerlaubnis für das konkrete Fahrzeug prüfen
🧠 Eigene Verfassung realistisch einschätzen (Aufmerksamkeit, Gesundheit, Konzentration)
🚫 Kein Alkohol, keine Drogen, keine beeinträchtigenden Medikamente
📣 Bei Zweifeln: Fahrt nicht antreten und den Vorgesetzten informieren

Damit vermittelt dieser Kursabschnitt vor allem eines: Sichere Firmenfahrten beginnen nicht erst auf der Straße, sondern mit einer konsequenten Selbstprüfung vor jedem Start – Sicherheit geht vor Termindruck und Routine.

3 Fahrzeugkontrolle vor Fahrtantritt

In diesem Kursthema lernen Sie, warum eine kurze Fahrzeugkontrolle vor jeder Fahrt ein fester Bestandteil sicherer Firmenfahrten ist. Der Kurs macht deutlich: Auch wenn die Prüfung nur wenige Augenblicke dauert, kann sie entscheidend sein, um Unfälle, Schäden oder gefährliche Situationen zu vermeiden. Denn ein Firmenwagen darf nur eingesetzt werden, wenn er betriebs- und verkehrssicher ist – und genau dafür trägt der Fahrer vor Fahrtbeginn eine klare Mitverantwortung.

Vermittelt wird, worauf es bei der Sichtprüfung ankommt. Teilnehmende erfahren, dass es nicht um eine technische Detailkontrolle geht, sondern um das Erkennen offensichtlicher Mängel. Dazu zählen beispielsweise beschädigte oder auffällige Reifen, Schäden an der Karosserie, lose Fahrzeugteile, defekte Beleuchtung oder ausgelaufene Flüssigkeiten unter dem Fahrzeug. Auch scheinbar kleine Punkte wie verschmutzte Scheiben, Spiegel oder ein schlecht erkennbares Kennzeichen werden als relevant eingeordnet, weil sie die sichere Nutzung im Alltag beeinflussen können.

Der Kurs zeigt außerdem, dass nicht nur der äußere Zustand zählt, sondern auch wichtige Sicherheitseinrichtungen geprüft werden müssen. Entscheidend ist dabei das Prinzip: Mängel dürfen nicht ignoriert werden, sondern müssen nach den betrieblichen Vorgaben gemeldet werden – selbst dann, wenn sie zunächst „harmlos“ wirken. Denn aus kleinen Defekten können schnell ernsthafte Sicherheitsrisiken werden. Besonders klar wird der Kurs an einem Punkt: Wenn ein Mangel die Betriebssicherheit beeinträchtigt, darf das Fahrzeug nicht weiter benutzt werden. Dann gilt konsequent: Fahrt abbrechen bzw. nicht antreten, Meldung machen, Klärung abwarten.

4 Sicheres Verhalten im Straßenverkehr

In diesem Thema vermittelt der Kurs, was „sicheres Fahren“ im betrieblichen Kontext konkret bedeutet. Sie lernen, dass für Firmenfahrten zwar die gleichen Verkehrsregeln gelten wie privat – die Verantwortung aber zusätzlich im Rahmen der Arbeit getragen wird. Genau deshalb ist sicheres Verhalten im Straßenverkehr ein fester Bestandteil der Unterweisung: Ziel ist, Risiken nicht nur zu kennen, sondern durch konsequentes, kontrolliertes Fahren aktiv zu vermeiden.

Im Kurs steht an erster Stelle die konsequente Einhaltung der Regeln. Teilnehmende erfahren, dass Verkehrszeichen, Vorfahrt, Tempolimits, Halteverbote und Ampeln ohne Ausnahme gelten – auch bei Termindruck oder Routine. Dabei wird deutlich gemacht, dass nicht nur „grobe“ Verstöße gefährlich sind, sondern häufig kleine Nachlässigkeiten das Unfallrisiko deutlich erhöhen. Der Kurs verbindet das mit einem klaren Praxisbezug: Wer im Auftrag des Unternehmens unterwegs ist, muss besonders verlässlich und verantwortungsbewusst handeln.

Ein Schwerpunkt liegt außerdem auf Fahrweise und Risikobewusstsein. Sie lernen, warum angepasste Geschwindigkeit mehr ist als „erlaubt oder nicht erlaubt“: Regen, Dunkelheit, dichter Verkehr, Baustellen oder unübersichtliche Strecken können erfordern, deutlich langsamer zu fahren. Ebenso wird der Sicherheitsabstand als zentraler Schutzfaktor behandelt, weil er erst das rechtzeitige Reagieren bei unerwarteten Situationen ermöglicht. Ergänzend zeigt der Kurs, wie vorausschauendes und defensives Fahren funktioniert – also mögliche Fehler anderer mit einzukalkulieren und nicht auf dem eigenen Recht zu bestehen, wenn dadurch Gefahren entstehen.

🚦 Regeln konsequent einhalten – unabhängig von Zeitdruck
🌧️ Geschwindigkeit an die Situation anpassen, nicht nur an das Tempolimit
🛑 Sicherheitsabstand so wählen, dass auch kritische Situationen sicher beherrschbar bleiben
👀 Vorausschauend und defensiv fahren, um Fehler anderer abzufangen

Damit macht dieses Kursthema klar: Sicheres Verhalten im Straßenverkehr bedeutet, das Fahrzeug jederzeit aufmerksam, ruhig und kontrolliert zu führen – und das eigene Fahrverhalten kontinuierlich an Umgebung, Sicht und Verkehrslage anzupassen.

5 Gefahren und Risikofaktoren

In diesem Kursthema erfahren Sie, warum Unfälle im Berufsverkehr häufig weniger mit Technik zu tun haben, sondern vor allem mit menschlichem Verhalten. Der Kurs zeigt typische Risikofaktoren, die im Arbeitsalltag leicht unterschätzt werden: Ablenkung, Übermüdung, Stress und Zeitdruck. Ziel ist, diese Gefahren nicht nur zu kennen, sondern sie im eigenen Fahrverhalten frühzeitig zu erkennen und konsequent gegenzusteuern.

Ein zentraler Schwerpunkt ist Ablenkung. Teilnehmende lernen, dass schon wenige Sekunden Unaufmerksamkeit ausreichen, um ein Hindernis, ein bremsendes Fahrzeug oder einen Fußgänger zu spät zu sehen. Der Kurs bezieht das nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf Navigationsgeräte, Bordcomputer, Unterlagen, Essen oder andere Tätigkeiten neben dem Fahren. Damit wird klar: Jede Nebenhandlung kann Reaktionszeit kosten – und genau diese Zeit fehlt in kritischen Situationen.

Auch Übermüdung wird als ernstes Risiko behandelt. Sie erfahren, dass Müdigkeit Reaktionsfähigkeit und Wahrnehmung deutlich verschlechtert und Sekundenschlaf innerhalb kürzester Zeit zu schweren Unfällen führen kann. Besonders problematisch ist laut Kurs, dass Müdigkeit häufig zu spät bemerkt oder bewusst verdrängt wird. Ergänzend wird Stress als Risikotreiber eingeordnet: Wer innerlich unruhig, ärgerlich oder gedanklich beim nächsten Termin ist, fährt oft hektischer, übersieht Zeichen und trifft Entscheidungen zu schnell.

📵 Ablenkungen konsequent vermeiden – auch „kurze“ Blicke sind riskant
😴 Müdigkeit ernst nehmen und Warnsignale nicht ignorieren
🧠 Stress und innere Unruhe als Fahr-Risiko erkennen und bewusst reduzieren
⏱️ Zeitdruck nicht zum Maßstab machen: Kein Termin rechtfertigt gefährliches Verhalten

Der Kurs macht in diesem Abschnitt deutlich, dass Unfallursachen im Berufsverkehr oft durch die Kombination mehrerer Faktoren entstehen. Wer sicher fährt, achtet deshalb nicht nur auf Straße und Fahrzeug, sondern auch auf die eigene Verfassung – und unterbricht die Fahrt notfalls, um wieder sicher handeln zu können.

6 Ladungssicherung

In diesem Kursthema lernen Sie, warum Ladungssicherung auch im Firmenwagen verpflichtend ist – und zwar nicht nur bei „großer Fracht“, sondern bei allem, was mitgeführt wird. Der Kurs macht deutlich: Werkzeug, Kisten, Geräte, Unterlagen oder lose Arbeitsmaterialien können bei einer Bremsung, einem Ausweichmanöver oder einem Unfall verrutschen oder durch den Innenraum geschleudert werden. Dadurch entstehen erhebliche Gefährdungen für Fahrer, Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.

Vermittelt wird, welche Risiken ungesicherte Gegenstände konkret verursachen können. Teilnehmende erfahren, dass bei starkem Bremsen hohe Kräfte wirken und selbst scheinbar harmlose Dinge zu gefährlichen Geschossen werden. Zusätzlich kann verrutschte Ladung die Sicht behindern, Pedale blockieren oder das Fahrverhalten negativ beeinflussen. Der Kurs ordnet die Verantwortung klar zu: Der Fahrer muss vor Fahrtantritt prüfen, ob alles sicher verstaut ist – und zwar so, dass sich Gegenstände während der Fahrt nicht bewegen können.

Praktisch zeigt der Kurs die wichtigsten Grundprinzipien:

📦 Gegenstände so verstauen, dass sie bei Fahrbewegungen nicht verrutschen oder umfallen
🧰 Schwere Dinge möglichst nach unten und gegen Bewegung sichern
🚫 Keine losen Teile auf Sitzen, im Fußraum oder ungesichert im Laderaum ablegen
🪢 Geeignete Sicherungsmittel nutzen (z. B. Boxen, Trennsysteme, Zurrmöglichkeiten)

Gerade im Arbeitsalltag passiert Ladungssicherung oft „nebenbei“. Der Kurs greift typische Fehler auf, etwa die Werkzeugtasche auf dem Beifahrersitz oder lose Gegenstände im Kofferraum. Genau solche Situationen können bei abruptem Bremsen gefährlich werden. Die zentrale Botschaft dieses Themas: Ladungssicherung ist kein Sonderfall, sondern Teil der täglichen Verantwortung beim Fahren eines Firmenwagens.

7 Verhalten bei besonderen Bedingungen

In diesem Kursthema erfahren Sie, wie sich Fahrten mit dem Firmenwagen verändern, sobald die Bedingungen nicht mehr „normal“ sind. Der Kurs zeigt, dass Regen, Schnee, Eis, Nebel, Dunkelheit oder tief stehende Sonne die Anforderungen an Aufmerksamkeit, Fahrzeugbeherrschung und Fahrweise deutlich erhöhen. Ziel ist, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Fahrweise konsequent an die tatsächliche Lage anzupassen – statt aus Routine einfach weiterzufahren.

Vermittelt wird zunächst, welche typischen Auswirkungen Wetter und Sicht auf die Fahrsicherheit haben. Bei Regen verlängert sich der Bremsweg, die Fahrbahn wird rutschiger und die Sicht kann durch Gischt oder Spiegelungen eingeschränkt sein. Schnee und Eis reduzieren die Haftung noch stärker: Lenk-, Brems- und Beschleunigungsbewegungen wirken dann deutlich sensibler, und schon kleine Fahrfehler können zum Schleudern oder zu einem Kontrollverlust führen. Auch schlechte Sicht durch Nebel, Dunkelheit oder Blendung wird als wesentlicher Risikofaktor eingeordnet, weil Hindernisse, Fahrzeuge oder Personen oft zu spät erkannt werden.

Der Kurs macht dabei klar, welche Verhaltensregeln unter erschwerten Bedingungen besonders zählen:

🌧️ Geschwindigkeit reduzieren und Abstand vergrößern
👀 Aufmerksamkeit gezielt erhöhen und Verkehrssituationen früher „lesen“
🛑 Vorsichtig bremsen und sanft lenken – keine hektischen Manöver
⚠️ Fahrweise an die reale Situation anpassen, nicht an Gewohnheit oder Zeitplan

Besonders wichtig ist die Botschaft dieses Themas: Manchmal reicht „vorsichtiger fahren“ nicht aus. Wenn Wetter, Sicht oder Straßenverhältnisse so schlecht sind, dass eine sichere Durchführung nicht mehr gewährleistet ist, muss die Fahrt neu bewertet werden. Der Kurs betont hier klar: Sicherheit geht immer vor Termindruck. Wer diese Grundhaltung verinnerlicht, reduziert das Risiko von Auffahrunfällen, Schleudervorgängen und gefährlichen Fehlreaktionen deutlich.

8 Verhalten bei Pannen und Unfällen

In diesem Abschnitt lernen Sie, wie bei einer Panne oder einem Unfall mit dem Firmenwagen ruhig, sicher und in der richtigen Reihenfolge gehandelt wird. Der Kurs vermittelt, dass nicht der schnelle Impuls zählt, sondern ein strukturiertes Vorgehen: Ziel ist immer, weitere Gefahren zu verhindern, verletzten Personen zu helfen und den Vorfall korrekt zu melden. Teilnehmende erfahren, warum gerade in Stresssituationen klare Abläufe entscheidend sind – für den Eigenschutz, für andere Verkehrsteilnehmer und für die spätere Klärung im Unternehmen.

Der Kurs führt Schritt für Schritt durch die wichtigsten Maßnahmen. Zuerst steht die Absicherung der Gefahrenstelle im Fokus: Fahrzeug möglichst sicher abstellen, Warnblinkanlage einschalten und – wenn es die Lage zulässt – die Situation außerhalb des Fahrzeugs beurteilen. Danach wird erklärt, wie die Pannen- oder Unfallstelle mit geeigneten Mitteln abgesichert wird und warum dabei besondere Vorsicht auf stark befahrenen Straßen oder bei schlechter Sicht nötig ist. Anschließend behandelt das Thema die Erste Hilfe und das Alarmieren von Polizei oder Rettungsdienst, wenn Personen verletzt sind oder Verletzungen vermutet werden.

⚠️ Gefahrenstelle absichern: Warnblinker, sichere Position, Warndreieck mit Eigenschutz

🩹 Erste Hilfe leisten und Rettungsdienst rufen, wenn Verletzte betroffen sind

📞 Unternehmen informieren und je nach Lage Polizei hinzuziehen

📝 Vorfall dokumentieren: Ablauf, Ort/Zeit, Beteiligte, sichtbare Schäden

💡 Hinweis: Der Kurs betont die Reihenfolge „absichern – helfen – melden – dokumentieren“, damit in einer belastenden Situation nichts Wesentliches vergessen wird.

9 Pflichten nach der Fahrt

In diesem Kursthema lernen Sie, warum die Verantwortung beim Firmenwagen nicht mit dem Abstellen des Fahrzeugs endet. Der Kurs macht deutlich: Auch nach der Fahrt müssen Auffälligkeiten, Schäden oder festgestellte Mängel zuverlässig weitergegeben werden, damit das Fahrzeug für die nächste Nutzung sicher bleibt. Gerade weil Firmenfahrzeuge häufig im Betrieb „weiterlaufen“ und teils von mehreren Personen genutzt werden, ist eine saubere Rückmeldung ein wichtiger Teil des Sicherheits- und Organisationsprozesses.

Vermittelt wird, welche Hinweise nach der Fahrt besonders ernst zu nehmen sind. Teilnehmende erfahren, dass ungewöhnliche Geräusche, Warnmeldungen im Display, Probleme beim Bremsen oder bei der Lenkung, sichtbare Beschädigungen sowie andere Auffälligkeiten nicht als Nebensache abgetan werden dürfen. Der Kurs betont, dass Meldungen nach betrieblichen Vorgaben erfolgen müssen – nicht „bei Gelegenheit“, sondern so, dass zeitnah geprüft und gehandelt werden kann. Damit wird verhindert, dass bekannte Risiken übersehen oder an andere Fahrer weitergegeben werden.

📝 Neue Schäden und Auffälligkeiten nach der Fahrt konsequent melden

🔧 Festgestellte Mängel nach internen Abläufen weitergeben, damit Prüfung und Reparatur möglich sind

⚠️ Sicherheitsrelevante Mängel unverzüglich melden und das Fahrzeug bis zur Klärung nicht weiter nutzen

💡 Hinweis: Der Kurs unterstreicht, dass Verlässlichkeit nach der Fahrt ein zentraler Beitrag zur Betriebssicherheit ist – und nicht davon abhängt, ob das Problem „groß“ oder „klein“ wirkt.

Mit unserem Kurs auf der sicheren Seite

Firmenfahrzeuge sind in vielen Unternehmen täglich im Einsatz – und jede Fahrt ist auch Arbeitsalltag mit klaren Pflichten. Der Kurs „UVV Unterweisung Firmenwagen – Fahrerunterweisung nach DGUV Vorschrift 70“ von top elearning unterstützt Sie dabei, Mitarbeitende praxisnah und rechtssicher zu unterweisen: von rechtlichen Vorgaben über Fahrtauglichkeit und Fahrzeugkontrolle bis zu sicherem Verhalten bei Stress, Wetter, Panne oder Unfall. So stärken Sie Verantwortung und Sicherheitsbewusstsein, reduzieren Unfall- und Ausfallrisiken und schaffen verlässliche Abläufe im Fuhrpark. Sorgen Sie jetzt für eine einheitliche, dokumentierbare Unterweisung und halten Sie Ihre Organisation nachhaltig auf der sicheren Seite. 📢🚀