
Unser Online-Kurs deckt alle relevanten Themen rund um die persönliche Schutzausrüstung (PSA) im Arbeitsalltag ab. Die Inhalte sind praxisnah, verständlich aufbereitet und speziell für digitale Pflichtunterweisungen konzipiert.
Persönliche Schutzausrüstung ist ein zentraler Bestandteil des Arbeitsschutzes in nahezu allen Branchen. Ob Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Handschuhe oder Gehörschutz – fehlende oder falsch eingesetzte PSA kann zu schweren Unfällen und langfristigen Gesundheitsschäden führen. Der BG-konforme Online-Kurs „Persönliche Schutzausrüstung (PSA)“ von top elearning unterstützt Unternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden rechtssicher zu unterweisen und das Sicherheitsbewusstsein im Betrieb nachhaltig zu stärken.
Warum ist dieser Kurs so wichtig?
📌 Persönliche Schutzausrüstung schützt Mitarbeitende vor Unfällen und Gesundheitsschäden
📌 PSA ist gesetzlich vorgeschrieben und fester Bestandteil des Arbeitsschutzes
📌 Fehlende oder falsch genutzte Schutzausrüstung erhöht Unfall- und Ausfallrisiken
📌 Klare Regeln und regelmäßige Unterweisungen stärken Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein
Mit diesem hochwertigen Online-Kurs zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) erhalten Sie eine praxisnahe und rechtssichere Schulung, die sich flexibel in den Arbeitsalltag integrieren lässt. Die Unterweisung kann orts- und zeitunabhängig durchgeführt werden, ist digital dokumentiert und in mehreren Sprachen verfügbar – ideal für eine effiziente und gesetzeskonforme Pflichtunterweisung.
Einführung in PSA – Was ist persönliche Schutzausrüstung?
📌 Persönliche Schutzausrüstung schützt vor Gefahren, die sich nicht anders vermeiden lassen
📌 PSA ist die letzte Schutzebene im Arbeitsschutz
📌 Richtige Auswahl und Nutzung sind entscheidend für die Schutzwirkung
Persönliche Schutzausrüstung – kurz PSA – umfasst alle Ausrüstungsgegenstände, die Beschäftigte bei der Arbeit tragen oder benutzen, um sich vor gesundheitlichen und sicherheitsrelevanten Gefahren zu schützen. Dazu gehören unter anderem Schutzhelme, Schutzbrillen, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz oder Atemschutz.
Der Kursabschnitt zeigt, wann PSA erforderlich ist und warum sie erst dann eingesetzt wird, wenn technische und organisatorische Maßnahmen nicht ausreichen. PSA dient dazu, verbleibende Risiken gezielt zu reduzieren und bildet damit die letzte Schutzstufe zwischen Beschäftigten und potenziellen Gefahren.
Thematisiert wird außerdem, warum persönliche Schutzausrüstung nur dann wirksam ist, wenn sie passend ausgewählt, unbeschädigt und korrekt getragen wird. Falsch sitzende oder defekte PSA kann ihre Schutzfunktion verlieren und im Ernstfall keinen ausreichenden Schutz bieten.
Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten und Vorschriften
📌 Der Einsatz persönlicher Schutzausrüstung ist gesetzlich klar geregelt
📌 Arbeitgeber und Beschäftigte haben eindeutig definierte Pflichten
📌 Nur geprüfte und zugelassene PSA darf im Betrieb verwendet werden
Dieser Kursabschnitt behandelt die rechtlichen Grundlagen rund um persönliche Schutzausrüstung und zeigt, wer im Betrieb welche Verantwortung trägt. Im Fokus stehen die wichtigsten Gesetze und Vorschriften, die den Einsatz von PSA verbindlich regeln.
Thematisiert wird unter anderem das Arbeitsschutzgesetz, das Arbeitgeber verpflichtet, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen und persönliche Schutzausrüstung bereitzustellen, wenn Gefährdungen nicht anders vermieden werden können. Ergänzend dazu regelt die PSA-Benutzungsverordnung, wann und wie PSA eingesetzt werden muss und welche Anforderungen an Auswahl, Nutzung und Instandhaltung gestellt werden.
Auch die Rolle der Berufsgenossenschaften und der DGUV wird erläutert. Ihre Vorschriften und Regeln – insbesondere die DGUV Vorschrift 1 – legen fest, dass PSA kostenlos bereitzustellen ist und von den Beschäftigten bestimmungsgemäß getragen werden muss. Zudem wird erklärt, warum die CE-Kennzeichnung ein entscheidendes Qualitätsmerkmal ist und nur geprüfte PSA im Betrieb verwendet werden darf.
Dieser Abschnitt schafft Klarheit über Zuständigkeiten, Pflichten und rechtliche Sicherheit beim Einsatz persönlicher Schutzausrüstung.
Welche Ausrüstung zählt zur PSA? – Übersicht
📌 Persönliche Schutzausrüstung schützt einzelne Körperteile oder den gesamten Körper
📌 Art und Umfang der PSA richten sich nach Tätigkeit und Gefährdung
📌 Nur geprüfte und zugelassene Ausrüstung darf eingesetzt werden
Persönliche Schutzausrüstung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände, die Beschäftigte unmittelbar vor Gefahren für Sicherheit und Gesundheit schützen. Welche PSA erforderlich ist, hängt immer von der jeweiligen Tätigkeit und den bestehenden Risiken am Arbeitsplatz ab.
🪖 Typische Arten persönlicher Schutzausrüstung
Kopfschutz
Schutzhelme und Anstoßkappen
Schutz vor herabfallenden Gegenständen und Stoßverletzungen
👓 Augen- und Gesichtsschutz
Schutzbrillen, Visiere, Gesichtsschilde
Schutz vor Splittern, Funken, Staub oder Chemikalien
👂 Gehörschutz
Ohrstöpsel, Kapselgehörschützer
Schutz vor dauerhafter Schädigung durch Lärm
😷 Atemschutz
Atemschutzmasken, Filtergeräte
Schutz vor Staub, Rauch, Gasen oder Dämpfen
🧤 Handschutz
Schutzhandschuhe aus unterschiedlichen Materialien
Schutz vor mechanischen, chemischen oder thermischen Gefahren
👟 Fußschutz
Sicherheitsschuhe und -stiefel
Schutz vor Quetschungen, Durchtritt, Ausrutschen oder Strom
🦺 Körperschutz
Schutzkleidung gegen Hitze, Kälte, Nässe oder Chemikalien
Warnschutzkleidung für bessere Sichtbarkeit
🧗 Schutz gegen Absturz
Auffanggurte, Halte- und Sicherungssysteme
Lebenswichtiger Schutz bei Arbeiten in der Höhe
⚠️ Was nicht als PSA gilt
normale Arbeits- oder Berufskleidung ohne Schutzfunktion
Kleidung, die ausschließlich der Sauberkeit dient
Ausrüstung, die nur dem Schutz Dritter dient
💡 Wichtig: Persönliche Schutzausrüstung darf nur verwendet werden, wenn sie über eine CE-Kennzeichnung verfügt. Sie zeigt, dass das Produkt geprüft wurde und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Bereitstellung, Verantwortung und Kosten
Beim Thema persönliche Schutzausrüstung ist klar geregelt, wer welche Verantwortung trägt. Dieser Kursabschnitt zeigt, wie die Aufgaben zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten verteilt sind und warum PSA kein „Nice-to-have“, sondern eine verbindliche Schutzmaßnahme ist.
Grundlage dafür sind das Arbeitsschutzgesetz und die PSA-Benutzungsverordnung. Sie verpflichten Arbeitgeber dazu, persönliche Schutzausrüstung bereitzustellen, wenn Gefährdungen nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen ausgeschlossen werden können. Dabei geht es nicht nur um die einmalige Ausgabe, sondern auch um Auswahl, Pflege und regelmäßige Kontrolle der Ausrüstung.
Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die PSA zur jeweiligen Tätigkeit passt, funktionsfähig ist und den geltenden Anforderungen entspricht. Dazu gehören auch regelmäßige Unterweisungen, damit Mitarbeitende wissen, wie die Ausrüstung richtig benutzt, gepflegt und aufbewahrt wird.
Gleichzeitig haben auch die Beschäftigten Pflichten. Sie müssen die bereitgestellte PSA bestimmungsgemäß verwenden, sorgsam damit umgehen und Mängel oder Beschädigungen sofort melden. Defekte oder ungeeignete Schutzausrüstung darf nicht weiterverwendet werden.
💡 Wichtig für Unternehmen:
Die Kosten für persönliche Schutzausrüstung trägt grundsätzlich der Arbeitgeber. Beschäftigte dürfen nicht verpflichtet werden, PSA selbst zu kaufen oder zu ersetzen – auch dann nicht, wenn sie bestimmte Modelle bevorzugen.
Wer muss PSA tragen? – Einsatzbereiche und Verpflichtungen
Persönliche Schutzausrüstung muss immer dann getragen werden, wenn am Arbeitsplatz Gefährdungen für Sicherheit oder Gesundheit bestehen, die sich nicht vollständig vermeiden lassen. Dieser Kursabschnitt zeigt, dass die Pflicht zum Tragen von PSA nicht vom Arbeitsort oder der Position abhängt, sondern von der konkreten Gefährdungssituation.
Die Grundlage dafür bildet die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers. Sie legt fest, in welchen Bereichen und bei welchen Tätigkeiten persönliche Schutzausrüstung erforderlich ist. Ist PSA vorgeschrieben, muss sie konsequent getragen werden – auch bei kurzen Tätigkeiten oder scheinbar harmlosen Arbeiten.
Typische Einsatzbereiche für PSA:
🏗 Baustellen und Montagearbeiten
Schutzhelm bei Gefahr durch herabfallende Gegenstände
Sicherheitsschuhe zum Schutz vor Quetschungen
🏭 Produktion und Werkstatt
Gehörschutz bei hoher Lärmbelastung
Schutzbrillen bei Funkenflug oder Spänen
🧪 Labore und chemische Bereiche
Handschuhe, Schutzbrillen und Atemschutz
Schutz vor Chemikalien und Gefahrstoffen
🚜 Lager- und Verkehrsbereiche
Warnschutzkleidung bei Stapler- oder Fahrzeugverkehr
Dabei gilt: Die Verpflichtung zum Tragen von PSA betrifft alle
PSA-Kennzeichen & Schilder im Betrieb
PSA-Kennzeichen und Sicherheitsschilder sorgen dafür, dass Beschäftigte auf einen Blick erkennen, wann und wo persönliche Schutzausrüstung getragen werden muss. In diesem Kursabschnitt wird erklärt, welche Bedeutung diese Schilder haben und warum sie ein fester Bestandteil des betrieblichen Sicherheitskonzepts sind.
Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Gebotsschilder, die meist blau und rund gestaltet sind. Sie geben verbindliche Anweisungen und zeigen klar an, welche Schutzausrüstung vorgeschrieben ist. Diese Kennzeichen sind an allen Bereichen angebracht, in denen besondere Gefahren bestehen oder der Zutritt nur mit PSA erlaubt ist.
Typische PSA-Gebotsschilder im Betrieb:
🪖 Schutzhelm tragen
z. B. auf Baustellen oder in Lagerbereichen
👓 Augenschutz benutzen
bei Arbeiten mit Funken, Splittern oder Chemikalien
👂 Gehörschutz tragen
in lauten Produktions- oder Maschinenbereichen
🧤 Schutzhandschuhe tragen
bei Kontakt mit Chemikalien oder scharfkantigen Materialien
Die Schilder dienen nicht nur als Erinnerung, sondern sind verbindlich zu beachten. In manchen Bereichen zeigen zusätzliche Warn- oder Verbotsschilder an, wenn bestimmte PSA nicht getragen werden darf – etwa Handschuhe an rotierenden Maschinen, bei denen ein Einzugsrisiko besteht.
💡 Wichtig: Wenn unklar ist, welche persönliche Schutzausrüstung erforderlich ist, sollte immer Rücksprache mit der Sicherheitsfachkraft oder der Führungskraft gehalten werden.
Besondere PSA für spezielle Berufe – kurzer Exkurs
Neben der allgemeinen persönlichen Schutzausrüstung gibt es zahlreiche berufsspezifische PSA, die exakt auf besondere Gefährdungen abgestimmt ist. In diesem kurzen Exkurs zeigt der Kurs, dass Arbeitsschutz nicht überall gleich aussieht, sondern sich immer an der jeweiligen Tätigkeit orientieren muss.
Je nach Branche, Arbeitsumgebung und Risiko kommen spezielle Ausrüstungen zum Einsatz, die über die klassische Standard-PSA hinausgehen und oft lebenswichtig sind.
Beispiele für berufsspezifische PSA:
🌲 Forst- und Holzarbeiten
Schnittschutzhosen zum Schutz vor Kettensägen
Helme mit Visier und integriertem Gehörschutz
🔥 Feuerwehr und Rettungsdienste
mehrlagige Hitzeschutzkleidung
Atemschutzgeräte für Arbeiten in verrauchten Bereichen
👮 Sicherheits- und Einsatzkräfte
Schutzwesten, Stich- oder Körperschutz
Helme mit Visier für Einsätze mit erhöhtem Risiko
🏥 Gesundheits- und Pflegebereich
Handschuhe, Schutzkittel, Atemschutzmasken
Schutz vor Infektionen und Gefahrstoffen
Diese Beispiele machen deutlich: Persönliche Schutzausrüstung ist immer an die konkrete Gefahr angepasst. Der Kurs vermittelt die allgemeinen Grundlagen der PSA. Für besondere Berufsgruppen sind zusätzliche, speziell zugeschnittene Unterweisungen erforderlich, in denen die jeweilige Ausrüstung detailliert erklärt und praktisch geübt wird.
Persönliche Schutzausrüstung ist kein Randthema – sie betrifft jedes Unternehmen, in dem Mitarbeitende potenziellen Gefahren ausgesetzt sind. Mit unserem hochwertigen Online-Kurs „Persönliche Schutzausrüstung (PSA)“ erhalten Sie eine praxisnahe und rechtssichere Schulung, die Ihre Mitarbeitenden für Risiken sensibilisiert und Ihr Unternehmen zuverlässig bei der Erfüllung gesetzlicher Pflichten unterstützt.
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